Das Ende einer Episode

Manchmal geschehen Dinge dann doch schneller als erwartet, auch wenn man sich Wochen vor Eintreten schon mit ihnen beschaeftigt. So stand ich letzten Freitag nachmittag ploetzlich vor der versammelten AHK-Belegschaft im grossen Konferenzraum und hielt meine Abschiedsrede…

Unterm Strich war es trotz aller Aegernisse, summierter tagelanger Gespraeche ueber die Qualitaet und das Psychogramm gewisser Vorgesetzter und zu viel Arbeiten in einem urspruenglich nicht geplanten so deutschem Umfeld eine wenn auch nicht immer schoene, aber dafuer umso intensivere Zeit in Beijing.

Zweieinhalb Jahre durfte ich mich beruflich dort bewegen, wo ich mich seit dem Studium immer gesehen hatte: an der Schnittstelle zwischen China und Deutschland in einem wirtschaftlichen-kulturellen Umfeld und mich damit beschaeftigen, was mir immer schon viel Freude bereitet hat, mit vielen verschiedenen Playern gemeinsam verschiedene Projekte zu realisieren. Und dies anfaenglich in einem hochmotivierten Gesamtteam, zuletzt als Leiter einer kleinen Abteilung mit wunderbaren Kollegen und Freunden,  die aber bis auf wenige Ausnahmen alle nicht mehr bei der Kammer arbeiten.

Letztendlich habe ich in den letzten zwei Jahren meinen Lebenstraum leben duerfen und dafuer danke ich nicht nur dem Team der Kammer, die mich dabei vor Ort begleiteten, sondern auch allen, die mich nach China gehen liessen, mich vor zehn Jahren bei meinem Interesse an China foerderten oder in den vergangenen Monaten am Telefon oder per Mail mit Rat und Tat beiseite standen. Ohne Euch haette ich diese Chance nie gehabt!

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