Die Schönen, die Reichen und ich

Gestern verschlug es mich für zwei Stunden in  die Welt der Beijinger Schickeria. Ein junger chinesischer Mann, den ich beim Sport kennengelernt hatte, hatte mich eingeladen, zur Eröffnung eines neuen Burberry Shops zu kommen. Da ich nicht nur meine Kollegen, mein Fahrrad und meinen Laptop als engen Sozialkreis empfinden möchte, sagte ich zu und setzte mich gestern Abend voller Neugierde auf die Veranstaltung ins nächste Taxi. Sunny hatte erwähnt, daß er nur auf solche Parties gehe, weil man dort ständig Champagner gereicht bekäme. Und das ist sicher eine angenehme Methode, ein langes Wochenende einzuläuten.

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Fahrt nach Chuandixia – 川底䞋

Letzte Woche stolperte ich über die neueste Ausgabe des chinesischen Reiseführers zu den altertümlichen Dörfern Chinas 叀镇枞, der bereits als 2003 Version in meinem Hamburger Bücherregal steht. Dort sind nach Provinzen geordnete zahrleiche Dörfer aufgelistet, die sich durch ihre alte Architektur auszeichnen und auch so weit ich das bisher zu erkennen meine, kaum in westlichen Führern Erwähnung finden. Da ich zur gleichen Zeit ein Gespräch mit einem Kollegen hatte, ob wir uns  in drei Jahren noch daran erinnern könnten, was wir diese Woche getan haben, beschl0ß ich, gemeinsam mit einer Kollegin nach Chuandixia zu fahren, einem kleinen Dorf rund zwei Stunden Autofahrt von Beijing entfernt, und somit etwas zu tun, woran ich mich mit Sicherheit erinnern würde.

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Es soll da ja noch die Vorgesetzten geben, die (4)

auf einer Jahresvollversammlung einen Praktikanten damit beauftragen,  Fotos zu schießen, da der erfahrene Kommunikationsbeauftragte sich entschieden hat, sein berufliches Glück in einem anderen Unternehmen zu suchen.

Nachdem die Veranstaltung durch war und die oder der Vorgesetzte die Fotos dann zu sehen bekam, darf sich der Praktikant dann anhören, daß die Bilder schei… geworden sind und er sich vielleicht vorher einmal die Bedienungsanleitung der Kamera hätte durchlesen sollen.

Soviel zum Thema Personalführung.

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Das größte Geschicklichkeitsspiel der Welt – oder auch: Auf Beijings Straßen

Mir ist in den letzten Tagen wieder aufgefallen, daß es sich beim Straßenverkehr in der chinesischen Hauptstadt um das größte Geschicklichkeitsspiel der Welt handelt.

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Es soll da ja noch die Vorgesetzten geben, die (3)

zwar selbst drei Kinder in die Welt gesetzt haben und in führender Position arbeiten, es aber nicht für nötig halten, eine ihrer sehr erfahrenen Managerin, die nebenbei auch alleinerziehende Mutter ist, bei der Organisation bei ihrer anderswo viel zitierten Life-Work-Ballance zu unterstützen und sich dann erdreisten ihr ins Gesicht zu sagen: „Ich würde meine Kinder ja nicht von einer Putzfrau großziehen lassen!“ Worauf sie sich auf die angeheuerte aufpassende Ayi der Managerin bezog.

So viel zur Solidarität unter Frauen…

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