Auf dem Weg zur „Perfume Pagoda“

Gestern schloss ich mich einer Reisegruppe an, um die in Vietnam sehr berühmte Perfume Pagoda rund 90 Minuten Fahrt von Hanoi entfernt zu besuchen. Da in Hanoi an jeder dritten Ecke ein Rucksack-Tourist (die Männer meist gross, in T-Shirts, Schlappen und Shorts – auch gerne mit Bart, die Damen meist mit langen Haaren, offen oder alternativ nach oben gebunden, mit alternativen Sackhosen und alternativem Gesichtsausdruck) und an jeder zweiten Ecke eine Reiseagentur zu finden ist, stellte ich mich auf ein Erlebnis der ganz eigenen Art ein. Was auch besser war.

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Alleine in Hanoi…

… bin ich eigentlich nicht. Auch wenn es gestern etwas ungewohnt war, alleine durch die Altstadt zu bummeln und meinen Tag zu planen, zeigte es sich wieder, daß ich gar nicht lange alleine bleibe oder niemanden zum Plauschen finde.

Gestern abend schlenderte ich durch die Straßen der Altstadt auf der Suche nach einem Platz zum Essen und blieb nach alter Manier an einer Straßenecke hängen, an der auf Haufen Ausländer und ein paar Vietnamesen Bier für 4.000 Duong pro Glas hatten. (Ein USD sind rund 21.000 Duong). Nach nur wenigen Minuten kam ich mit zwei jungen Vietnamesen ins Gespräch, der eine Angestellter in einem Hotel, der andere als Tourguide tätig und beide recht gut im Englischen. Sie gaben mir eine Handvoll guter Ratschläge über die Preise in Hainon (ein paar Bananen und Ananas, von einer alten Dame mit typischem Basthut auf der Straße gekauft) kosten rund 20.000 Duong und nicht 150.000, wie erst verlangt.

Später setzte mich Kenny, so der englische Name des Tourguides, in einer Garküche ein paar Straßen weiter ab, wo ich bald von zwei jungen Studentinnen angesprochen wurde, die wissen wollte, wo ich herkomme. Beide studierten Wirtschaft an einer Uni in Hanoi und kamen vom Land. Nebenbei lernte ich, daß Vietnamesisch sogar sechs Töne hat, wobei ich einige durchs Chinesisch zwar erkennen konnte, die genauen Unterschiede mir aber immer noch verborgen sind.

Eben hatte ich eine der lokalen Spezialitäten, Cha Ga, gebratener Fisch, der mit jeder Menge frischem Gemüse, Kräutern und Reisnudeln gegessen wird, und saß bei zwei Journalisten aus Malaysia, die über die Hospitality Industrie schrieben und gerade dabei waren, Hanoi neu zu erkunden. Sie gaben mir schon Tips, was ich mir in Südchina und Bangkok samt Umgebung ansehen solle.

Bin gespannt, wer mir in den nächsten Tagen noch über den Weg läuft.

Morgen abend geht es mit dem Nachtbus nach Hoe.

 

 

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Hanoi – Stadt der Motorräder

Der prägendste Eindruck von Hanoi? Motorräder! Während Beijing ganz langsam im Strom der Abertausenden von Autos erstickt, sausen auf den Straßen der Hanoier Altstadt unzählbar viele Motorräder und Roller durch die kleinen Straßen und stehen dicht an dicht am Wegesrand. Da sich die durchschnittliche Familie in Vietnam kein Auto leisten kann, greifen sie halt alle zum motorisierten Zweirad. Beim Spazieren durch die Stadt wird man häufig von Männern auf ihren Bikes angesprochen, ob sie als Taxi dienen können.

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Das Ende einer Episode

Manchmal geschehen Dinge dann doch schneller als erwartet, auch wenn man sich Wochen vor Eintreten schon mit ihnen beschaeftigt. So stand ich letzten Freitag nachmittag ploetzlich vor der versammelten AHK-Belegschaft im grossen Konferenzraum und hielt meine Abschiedsrede…

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Mehr Fotos aus Nippon

Und noch ein paar Bilder, weilŽs so schön ist.

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