Ankündigung: Update von WordPress

Hallo werte Leser,

vor kurzem ist die Version 3 von WordPress erschienen. WordPress ist die Software mit dem dieses Blog betrieben wird. Ich werde voraussichtlich in der kommenden Woche die neue Version hier installieren, das werde ich mit Timm noch absprechen. Es kann dann sein, dass das Blog zeitweise nicht erreichbar sein wird, dann bitte einfach später wieder versuchen.

Viele Grüße und noch ein schönes Wochenende
Christian

Nachtrag 20.6.2010: Update soeben erfolgreich durchgeführt. 🙂

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Bei mir ums Eck (2)…

Für mich setzt sich Beijing aus einer zahllosen Ansammlungen von kleinen Subkulturen zusammen, der SOHO-Komplex südlich vom China World Hotel (oder auch Guo Mao) genannt, das mit einer unglaublich eintönigen Fassade aus weißen Fensterrahmen wie aus Lego gebaut aussieht und eine kleine japanische Bar beheimatet, in der fantastische Cocktails serviert werden (Lychee-Grapefruit mit einem Schuss Vodka), Sanlitun mit seinen vielen kleinen Bars mit durchgesessenen Sofas und Sesseln, in denen man einen späten Nachmittag oder frühen Abend wunderbar bei Wasserpfeife und einem kalten Bier verstreichen lassen kann, die vielen Hotels (allen voran das Kempinski) und Meetingräume, in denen wir Veranstaltungen für Delegationen aus Deutschland organisieren und das Gehupe und irrsinnige Gefahre der Beijinger Taxifahrer – alles im harten Kontrast zueinander und doch Teil eines großen Ganzen, Beijing.

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Was macht der Rohweder am Samstag abend…?

Er lümmelt sich im Garten der britischen Botschaftsresidenz und lauscht bei Weißwein und Quiche den Stimmen des internationalen Chors von Beijing.

Diesen Samstag fand wieder das jährliche Picknick im Garten der englischen Residenz statt, bei dem zahlreiche Gäste aus der briitschen Gesellschaft Beijings zusammenkommen und bei mitgebrachtem Picknick rund 2 Stunden dem International Festival Chamber Choir zuhören. Auf der großen Rasenfläche lümmelten sich am frühen Abend rund 200 Gäste und freuten sich darüber, dass es entgegen der Tradition keinen Regen gab.

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Everybody Wants Kung Fu-Vögel…

Auf vielfachen Wunsch meiner Frau Mutter präsentiere ich heute mit Stolz meine beiden Mitbewohner: meine beiden  Zwergpapageien, im Volksmund auch Pfirsichköfpchen gennant: die „Kung Fu-Vögel“. Im März hatte ich einen lichten Augenblick und fragte mich, wieso ich immer nur darüber redete, gewisse Dinge zu tun, sie dann aber auf später verschob. Und meistens kommst später dann ja doch nicht. Also zog ich los und erstand in einem großen Pflanzenmarkt zwei Piepmätze.

Zu ihren Namen sind sie während ihres ersten ungewollten Freiflugtermins gekommen. Da sie auch nach 30 Minuten immer noch nicht auf die Idee kamen, endlich aus dem Käfig auszubrechen und sich in die Höhe zu erschwingen, steckte ich ein Stück Apfel zwischen die Gitterstäbe neben der Tür. Da sie Apfel gerne fressen (oder auch durch die Gegend werfen), sprang einer nach kurzem kritischen Blick los, um sich das Stück Apfel zu holen. Nur waren da halt keine Stäbe, sondern der Weg ins Freie mit einem halben Meter Abgrund, da der Käfig auf dem Fensterbrett hockte. So sackte das Tierchen erst einmal erstaunt für 30 cm ins Leere, bevor ihm einfiel die Flügel zu nutzen. Seitdem lebe ich mit Meister Kung und Meister Fu.

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Bei mir ums Eck…

… findet jeden Morgen in einer Straße von Tuanjiehu (dies ist der Name des Stadtteils, in dem ich nun lebe) ein Gemüse- und Obstmarkt statt, dessen erste Verkaufsstände ich zwar auf dem Weg ins Büro sehe, ich aber noch nie ausgiebig besuchen konnte. Und nachdem meine Vermieterin mir erzählt hatte, daß man dort sogar am Wochenende Kleidung kaufen könne, wurde es Zeit für mich, diesen weißen Fleck in der Nachbarschaft zu füllen.

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