Don Giovanni und Scharping

Mitte September erhielt ich eine Einladung des Kempinski Hotels Beijing für ein Abendessen im Rahmen der Don Giovanni-Aufführung in der Hauptstadt durch das Kölner Opern-Ensemble. Am Montag vor der Premiere zwei Tage später sollte ein gemeinsames Essen mit  den Sängern und Gästen aus Beijing stattfinden. Ich freute mich auf einen netten Abend und sagte zu.

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Qinghai und Gansu

Vor einigen Wochen war ich mit Nathalie für sieben Tage auf Reisen in Qinghai und Gansu. Die Provinzen sind geprägt durch grüne Hochebenen, einen wunderbar blauen Himmel, weiße Pagoden und viel Entspannung. Anbei ein paar Fotos:

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An der nordkoreanischen Grenze

befindet sich der Changbai-Vulkan, in dessen Mitte sich nach dem letzten Ausbruch ein rund 300 Meter tiefer See angesammelt hat. Der Vulkan liegt im Nordosten Chinas und grenzt direkt an die nordkoreanische Grenze, die in der Mitte des Sees verlaufen soll. Da der See mit 2.900 Metern auch der höchstgelegenste See Chinas ist, machten Nathalie und ich uns gemeinsam mit einem Freund aus der Kammer (der gerne das Weite suchen wollte) und weiteren Interessierten in den Flieger und auf den Weg.

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Besuch im Eunuchengrab Tianyi Mu

Rund eine Stunde Autofahrt von meiner Wohnung entfernt liegt im Westen Beijings die Grabanlage des Eunuchen Tianyi mit einem angeschlossenen Friedhof für einige seiner Kollegen. Tian Yi lebte von 1534 bis 1605. In seinem 63 Dienstjahren – er wurde mit neun Jahren kastriert -  diente er drei Kaisern und stieg am Ende zum obersten Zeremonienmeister am Hofe auf. Zudem war er zuständig für die Lieferung von Alkohol, Essig und Reis für die Verbotene Stadt.

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Entspannt

padelte ich letzten Samstag morgen gegen 9.30 Uhr auf dem See im Zentrum Beijings herum. Über mir flogen hin und wieder ein paar Reiher ihre Bahnen. Ich hatte mir in einem Bootsverleih ein Plastik-Kajak geliehen und padelte mit langsamen Zügen durchs Wasser. In der ersten 45 Minuten teilte ich die beiden Seen nur mit einer Handvoll Männer, die die frühe Stunde zum Baden nutzte. Einer genoß es sehr, immer wieder dieselbe Strophe eines chinesischen Volksliedes zu singen. Später schipperten immer mehr Tretboote mit kleinen Familien oder Pärchen neben mir her. Ein junges Paar schien sich ein Elektroboot genommen zu haben, um grundlegende Themen miteinander zu diskutieren. In der Mitte des Sees angekommen, bewegten sie sich nicht mehr fort, sondern redeten lange aufeinander ein.

Schade, dass dieser ruhige See mittlerweile von zahlreichen Bars gesäumt ist, in denen jeden Abend Live-Bands spielen und die Stille zerstören. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, wird das ganze Gelände eh in den kommenden Monaten dem Erdboden gleich gemacht.

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